Die nachfolgenden Erläuterungen stellen einen „generellen Überblick“ zum Ablauf einer logopädischen Behandlung dar; im Rahmen einzelner Therapiesituationen sind Änderungen vorbehalten.

Das Erstgespräch

Hier wird die genaue Patientengeschichte aufgenommen und dokumentiert (=Anamnese). Dies wird durch Befragungen an den Patienten/Angehörige durchgeführt. So kann eine für den Patienten bestmögliche Therapie erstellt werden. Angehörige sollten hierbei mit einbezogen werden, da sie einen nicht unerheblichen Einfluss auf den Therapieverlauf haben und auch sie Erwartungen an die logopädische Therapie haben.

 

Diagnostik

Im Anschluss findet eine Diagnostik statt. Hier verschaffen wir uns einen Überblick über Ihre Fähigkeiten oder die Fähigkeiten Ihres Kindes. Zusammen mit der ärztlichen Diagnose ergeben sich Therapieinhalte und -ziele.

Diagnostikergebnisse

Diese werden in einem Beratungsgespräch erörtert und stellen eine Basis für eine gezielte und effiziente Behandlung dar.

Die Therapie

Je nach logopädischem Störungsbild und Ermessen des Arztes finden in der Regel 1-3 Therapien pro Woche statt. Hierbei handelt es sich um feste Termine. In der Regel beträgt die Dauer der Therapien 45 Minuten. Die Elternberatung samt Erläuterung der Therapieinhalte und Hausaufgaben stehen am Ende jeder Einheit im Vordergrund.

Verlaufskontrollen

Durch regelmäßige Verlaufskontrollen werden die logopädischen Therapieerfolge erfasst und aktualisiert. Daraus können sich gegebenenfalls neue Therapieziele ergeben.

Therapiebericht

Nachdem das Rezept beendet ist, erhält der verordnete Arzt einen ausführlichen logopädischen Bericht, sofern dies vom Arzt entsprechend auf der vorliegenden Verordnung gekennzeichnet ist. Der Arzt entscheidet über den weiteren Therapieverlauf.